Sliding thru the OPERA

Einer bizarren Band aus zwei Posaunen und einem Klavier kommt die Sängerin abhanden. Verzweifelt versuchen die Musiker, die Vorstellung am Laufen zu halten. In dem nun folgenden Dialog zwischen Text und Musik berühren sie schlichte aber bedeutsame Aspekte des Lebens. Hinter der unterhaltsamen Fassade verbergen sich Anspielungen auf kanonische Werke. Dabei stellt das Stück die Kunstform Oper grundsätzlich in Frage, indem es die Musiker in Gespräche über die Absurdität ihrer Texte verwickelt sowie ihre visuelle Extravaganz, theatralische Dramatik, exzessiven Budgets und die seitens der Musikindustrie fehlende Wertschätzung gegenüber oftmals wie ersetzbare Schachfiguren behandelte Musiker:innen hervorhebt.

Heraus kommt eine Dekonstruktion des Operngenres, hinreißend komisch, voll leiser Melancholie und kritischer Fragen an den Kunstbetrieb.

»Wie soll man die Zauberflöte verstehen ohne die Worte, hä?«

»Niemand versteht die Zauberflöte. Irgendjemand hier, der die Zauberflöte versteht?«

Tenor-/Altposaune
Lars Karlin

Bassposaune
Tomer Maschkowski

Klavier
Ohad Ben-Ari

Dramaturgie
François Regis

Musik
Rossini, Mozart, Bizet, Wagner, Prokofiev und Quincy Jones

© Chris Day

Lars Karlin

© Susann Ziegler

Tomer Maschkowski

© Do Hyung Kim

Ohad Ben-Ari

Tickets ufaFabrikTickets Reservix

So 18. Juli 19:00 | Deutschsprachige Erstaufführung

Ort
Live-Event in der ufaFabrik

Tickets
16,-€ | 12,-€

Dauer
1 Stunde

Sprache
Deutsch