Eternal Valley | VKKO

Das Technoklassikensemble VKKO ist Klangmaschine und Jetzt-Orchester. In flamboyant-verschwitzten Konzerten mit physischem Aufforderungscharakter vermitteln sie eine aufregende Neuinterpretation klassischer Musiktraditionen. Für das ID Festival entwickeln sie ein Programm ganz im Geiste von Gogol und Ionesco. Die Spielräume des radialsystems sollen gemeinsam mit Schauspieler*innen umfangreich genutzt und verfremdet werden. Im Zentrum der musikalischen wie der theatralen Performance stehen Fragen wie: Was kann Absurdität in komponierter oder improvisierter Musik an kontroverser Energie freilegen? Wie absurd ist der klassische Konzertbetrieb geworden oder geblieben?

»… das verrückteste Orchester Bayerns« (Bayerischer Rundfunk, PULS)

»Wie kann man heute noch revolutionäre Musik machen? Das Verworner-Krause-Kammerorchester kommt schon nahe dran – enn sie spielen Techno. Dass diese Kombination gar nicht so abwegig ist, zeigt die Stimmigkeit ihrer Kompositionen.« (Süddeutsche Zeitung)

Biografie

VKKO (Verworner – Krause – Kammerorchester) ist eine 18-köpfige Klangmaschine, die ihre seine eigene Nische in der Münchner Kunstlandschaft und darüberhinaus gefunden hat. Die Komponisten und Leiter Christopher Verworner und Claas Krause begreifen das Ensemble als kreative Factory, welche neben Musik auch in vielen anderen Genres arbeitet. VKKO ist Orchestra in Residence des Münchener Milla Clubs und erarbeitet hier – neben Konzerten auf dem Fusion Festival, im Techno Club Harry Klein, im Berliner radialsystem oder beim Bayerischen Rundfunk – jeden Abend ein eigenständiges Programm. Kollaborationen gab es unter anderem mit dem Salzburger Rapper Young Krillin’, der feministischen Performancegruppe »Die Fitten Titten« aus Wien und der weißrussisch-deutschen Theatermusikerin und Performerin Pollyester. Verworner und Krause komponierten 2019 die Musiktheater Erstaufführung von »9 Tage Wach« in einer Produktion an der Neuköllner Oper sowie eine Bratschenkonzert für den Solisten des Sinfonieorchesters des Bayerischen Rundfunks und eine eigene Produktion am Konzerthaus Berlin zum Jubiläum der Oper »Der Freischütz«.

Claas Krause wurde in den 90er Jahren in Greifswald geboren und ist in Rostock aufgewachsen. Er ist ein Komponist, Musiker, Produzent und DJ, der akustische und elektronische Werke vom Streichquartett bis zur Punkband, vom Tubasolo bis zum Sinfonieorchester schreibt. Zu seinen Werken gehören Auftragskompositionen für die Neuköllner Oper in Berlin, das Staatstheater Freiburg, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das Staatstheater Kassel und das WUK Wien. Derzeit leitet er zusammen mit Christopher Verworner das Kammerorchester Verworner-Krause.

Christopher Verworner, Komponist und Pianist, wurde in Neubrandenburg geboren und wuchs in Murnau und München auf. Er studierte Jazz-Klavier unter Tizian Jost und Leonid Chizhik sowie Komposition unter Moritz Eggert, Gregor Hübner, Christian Elsässer und Hector Martignonat an der Hochschule für Musik und Theater in München und in New York. Im Februar 2019 schrieb er das Auftragswerk »Gebrochenes Licht in lebendigen Formen, die sich von Geist zu Geist bewegen« für die Münchner Philharmoniker und das orchestrale Eröffnungsstück für die Stadt Freiburg zur Einweihung der Station »Rotteckring«.

Komposition & Dirigat
Christopher Verworner und Claas Krause

Regie
Philip Seybold

Performance
Meik Van Severen & Armin Wahedi Yeganeh

© Steffi Rettinger
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Sa 25. April 22:00

Veranstaltungsort
radialsystem Halle

Tickets
14 € | 10 €

Dauer
1 Stunde 30 Minuten, inkl. Pause

Sprache
Englisch, Deutsch